| Bandinfo: |
Februar 2001 – vier junge
Herren sind der Einöde in der musikalischen Landschaft Deutschlands
überdrüssig und beschließen, das Ruder selbst
in die Hand zu nehmen und die Klänge erschallen zu lassen,
die man in seiner heimischen Plattensammlung vermisst. Firmieren
wollte man allerdings nicht unter einem handelsüblichen englischen
Namen, sondern auch in dieser Hinsicht für sich andere Pfade
betreten. So kam man auf den spanischen Namen: „MUECA“
(z.dt. verzerrtes Gesicht, Maske oder Fratze). Binnen weniger
Wochen konnte man die ersten lokalen Erfolge und, auch außerhalb
der Heimatstadt, Anerkennung verbuchen. Doch gut Ding will gut
Weile haben und so wurde die Maske schon bald auf Eis gelegt und
man schlug sich die weiteren eineinhalb Jahre mit diversen Line-up
Wechseln und Experimenten rum, bis man im Herbst 2002 die Mandolinen
endgültig aufnahm und sich das Fratzen-Ensemble Stück
für Stück vergrößerte.
Im Februar 2003 betrat man wieder die Bretter,
die die Welt bedeuten und nahm den Erfolgskurs von damals wieder
auf und brachte im April „2004ear“ das D.I.Y.-Debut
unter dem Namen „……..the Diary of Science and
Sickness“ raus und konnte die komplette Erstauflage des
gepressten Silberlings innerhalb eines Jahres erfolgreich an den
Mann bringen und auch einen Kinotrailer im heimischen Sulinger
Lichtspieltheater gab es zu bestaunen.
Doch nachdem man über zwei Jahre (davon ein Jahr mit der
CD im Gepäck) durch deutsche Lande tingelte und seinem Namen
an so manchem Ort denk- und auch fragwürdig, aber auf jeden
Fall, hinterlassen hatte, gab es zunächst einen erneuten
Tiefschlag zu verdauen: Bassist und Gründungsmitglied Marc
verließ die Band aus privaten Gründen und wieder einmal
sah man sich gezwungen auf Rekrutierungsfahrt zu gehen, doch binnen weniger Wochen konnte
man den Ausnahmebassisten und Gitarrenbauer Micha für sich
gewinnen und ist nun wieder „on the Road“ und im Studio.
Musikalisch gehen Mueca in eine undefinierbare
Richtung, die sie selber mittlerweile als „X-Core“
oder „UrbanCrossCore“ bezeichnen. „Alle unsere
vergangenen und derzeitigen Einflüsse spiegeln sich in unserem
Sound wieder.“, so Gitarrist Zack. Frei nach dem Motto:
Stoner-Rock-meets-Hardcoremeets- Rap-meets-Einfach alles was die
musikalische Landschaft hergibt. Live sind Mueca auch definitiv
ein Hingucker. Kein Wunder: bei acht Leuten auf der Bühne
mit zwei Sängern herrscht da oben jede Menge Action und Chaos.
„Wir sind ein Emotionaler Fightclub!“ Dieses Statement
der beiden Sänger Jones und Linc findet in ihren lyrischen
Werken durchaus ihre Bestätigung, in denen man Persönliches,
aber auch Gesellschaftkritisches aufzeigt, anprangert und konstruktiv
kritisiert.
Hinter dem siebenköpfigen Maskenmonster (ver)stecken
(sich) folgende Namen:
Mutter (drums/ back-up vocals), Zack (guitars/back-up vocals),
Linc
(vocals/flips´n´rolls), Jonez (vocals), DJ Freezer
(turntables/sampling), TheEs
(guitars) und Micha (bass). |